{"id":379,"date":"2021-10-04T11:20:42","date_gmt":"2021-10-04T11:20:42","guid":{"rendered":"https:\/\/frankfurtgate-solutions.de\/deutsch\/?page_id=379"},"modified":"2025-09-21T12:07:47","modified_gmt":"2025-09-21T12:07:47","slug":"view-resume","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/frankfurtgate-solutions.de\/deutsch\/view-resume\/","title":{"rendered":"View R\u00e9sum\u00e9"},"content":{"rendered":"\n<section class=\"contentpage\">\n<div class=\"container\">\n<h1>R\u00e9sum\u00e9<\/h1>\n \n<h3>Ausbildung \u2013 Indien bis 1974<\/h3>\n<p>Ich wurde in Neu-Delhi in eine indische Pandschabi-Familie hineingeboren. Mein Vater war Regierungsbeamter im Verteidigungsministerium und meine Mutter \u2013 die Familienf\u00fcrsorgerin. Ich habe meine schulische Ausbildung an der Mother\u2019s International School absolviert, die f\u00fcr mehrere Jahren als die beste in Delhi galt (Outlook-Umfrage 2001). Im Vergleich zu anderen Bildungseinrichtungen waren ihre Ausrichtung und Methodik allumfassend. Ihre ganzheitliche Ausbildung zielte auf die k\u00f6rperliche, emotionale, geistige und spirituelle Pers\u00f6nlichkeit ab und bereitete auf lebenslanges Lernen vor. Auch die Neigung zu profundem Wissen und zur Gelehrsamkeit sowie die Anforderung zur dauerhaften Leistungsbereitschaft haben sich in jener Zeit meiner pr\u00e4genden Jahre in mir verankert. Meine Schulausbildung schloss ich 1972 mit \u201eAuszeichnungen\u201c des \u201eCentral Board of Secondary Education\u201c, Neu-Delhi, ab.<\/p>\n<p>An der Universit\u00e4t zu Delhi absolvierte ich 1973 mein Pre-Medical-Studium mit Auszeichnung und 1974 das zweite Jahr BSc-Honours in Botanik.<\/p>\n\n<h3>Ausbildung \u2013 Polen 1974-83<\/h3>\n<p>1974 erhielt ich ein Stipendium der indischen Regierung f\u00fcr ein Studium an der AGH Technischen Universit\u00e4t f\u00fcr Bergbau und H\u00fcttenwesen in Krakau, Polen. Ich habe dort gelebt und studiert, und 1980 meinen Masters (Diplom-Ingenieur &#8211; Maschinenbau) mit Good-Plus abgeschlossen. Ich habe ein weiteres Stipendium f\u00fcr ein Doktoratsstudium erhalten, diesmal von der polnischen Regierung. Gleichzeitig wurde ich wissenschaftlicher Mitarbeiter an der AGH-Fakult\u00e4t f\u00fcr Bergbau und H\u00fcttenmaschinen.<\/p>\n\n<p>Ich habe mit dem Thema: Gesteinsbohrprozessoptimierung in-situ im Tagebau, basierend auf den Maschinen von B\u00f6hler (\u00d6sterreich), Atlas Copco (Schweden), Hausherr und Krupp Widia (beide Deutschland), promoviert. Neben kurzen Aufenthalten in diesen Firmen absolvierte ich 1982 ein viermonatiges Praktikum bei Fa. Wirth in Erkelenz in der Projektabteilung f\u00fcr Bohrmaschinen. Im Rahmen meiner Ausbildung, kam ich auch mit anderen Herstellern (Westeuropa, Japan, USA), die \u00e4hnliche Ger\u00e4te produzieren, in Verbindung. Au\u00dferdem hatte ich die M\u00f6glichkeit, tiefe Einblicke in die Komponenten der Zulieferer, bspw. Hydrauliksysteme von Rexroth oder Gro\u00dfw\u00e4lzlager von Rothe Erde, das Hammerschmieden von Schwerlastteilen bei Dillinger oder Hartmetallbohrkronen von Krupp Widia zu gewinnen.<\/p>\n\n<p>Meine Dissertation verteidigte ich im Januar 1984 in Krakau mit der Note: Sehr Gut. Besonderes Augenmerk wurde auf die Methodik der statistischen Analyse zur Optimierung gelegt.<\/p>\n\n<h3>Bergbau- und H\u00fcttenindustrie -Maschinenbau, 1984-1996<\/h3>\n<p>Nach meiner Promotion trat ich im Februar 1984 bei der Wirth Maschinen- und Bohrger\u00e4te GmbH in Erkelenz ein. Ich bin dann mit meiner Familie in die Bundesrepublik Deutschland gezogen und lebe seitdem hier.<\/p>\n\n<p>Angefangen habe ich bei Wirth, der \u201ePerle\u201c in der Otto Wolff Gruppe damals, als Technischer Delegierter f\u00fcr die Entwicklung von Vertriebspl\u00e4nen und den Aufbau der Vertriebskoordination und -verfolgung. Mittels einer Marktstudie und einer SWOT-Analyse unterst\u00fczte ich die Vertriebsleitung bei dessen Bem\u00fchung, die Marktf\u00fchrerschaft auszubauen. Zudem unterst\u00fctzte ich das Vertriebs- und Marketingmanagement bei der Durchf\u00fchrung spezifischer Aufgaben im Zusammenhang mit den bisher umfassendsten Strategiepl\u00e4nen und der Budgetierung. Ich nahm an zahlreichen Messen, Seminaren und Kongressen teil, schrieb und ver\u00f6ffentlichte mehrere Fachpublikationen, die sp\u00e4ter zu einem umfangreicheren Verkaufshandbuch f\u00fcr Vertreter zusammengestellt wurden.<\/p>\n\n<p>Ich leitete ein internes Projekt betreffend Erd\u00f6lbohrkomponenten, die an die Norwegian Petroleum Corporation geliefert wurden. Die Erf\u00fcllung der QS-Anforderungen auf Basis komplett \u00fcberarbeiteter Standards hat mir einerseits Einblick in die gesamte Organisation gew\u00e4hrt \u2013 Produktionsplanung und die eigentliche Produktion, Beschaffung und Lieferanten-QS, Lager und Logistik; Andererseits zeigte mir die Integration firmeninterner Dokumente in die des Kunden die Vielschichtigkeiten eines viel gr\u00f6\u00dferen Projektmanagements in Norwegen. Die Aneignung tiefen Wissens lernte ich wertzusch\u00e4tzen. <\/p>\n\n<p>1988 lernte ich bei der Putzmeister GmbH in Aichtal, in unmittelbarer N\u00e4he des Inhaber-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers den sorgsamen Umgang mit Ressourcen in einem stark wachsenden Unternehmen mit akribischer Kostenkontrolle und modernster Lieferkette. Gleichzeitig erarbeitete ich selbstst\u00e4ndig strategische Planungsverfahren f\u00fcr das Unternehmen, f\u00fchrte eine statistische Regression von Fehler-\/St\u00f6rungsdaten durch und stellte die Leistungsergebnisse der gesammelten in-situ Daten zur Verbesserung nachfolgender Maschinenkonstruktionen zusammen.<\/p>\n\n<p>Von 1989 bis 1991 arbeitete ich bei den renommierten, hochtechnisierten Bergbaumaschinenherstellern mit gro\u00dfen Vorfertigungstiefen: Gebr. Eickhoff Maschinenfabrik- und Eisengie\u00dferei mbH als Produkt- und Marktforschungsleiter und sp\u00e4ter bei der Gewerkschaft Eisenh\u00fctte GmbH (Westfalia L\u00fcnen) als Vertriebsleiter Export f\u00fcr englischsprachige L\u00e4nder. Beide Unternehmen erg\u00e4nzen sich in Produkten und Dienstleistungen; sie sind weltweit f\u00fchrend in ihren jeweiligen Bereichen.<\/p>\n\n<p>Sowohl als Produkt- und Marktforschungsleiter als auch als Vertriebsmanager lag mein Schwerpunkt auf englischsprachigen Bergbau-L\u00e4ndern \u2013 die USA, S\u00fcdafrika, Australien, aber auch China, GUS und Indien. Weltweit verf\u00fcgbare geotechnische Bergbaudaten wurden analysiert und mit tats\u00e4chlichen Maschinenkonstruktionsparametern abgeglichen. Es wurde eine Wettbewerbsanalyse durchgef\u00fchrt, die sowohl technische als auch kaufm\u00e4nnische Details umfasst, einschlie\u00dflich wertanalytischer Kostenstrukturen. Unternehmens- und Joint-Venture-Entit\u00e4ten wurden ebenso untersucht wie die der Wettbewerber. Diese Aktivit\u00e4ten ebneten den Weg f\u00fcr eine Vorstandsposition bei der indischen Tochtergesellschaft Bharat Westfalia.<\/p>\n\n<p>1992-96 war ich bei der InterStahl GmbH in H\u00fcnxe, einem international bekannten Anbieter von Nischenausr\u00fcstungen f\u00fcr die Stahlindustrie. Ich begann als Gesamtvertriebs- und Marketingleiter und war auch f\u00fcr deren Vertriebstochtergesellschaften und -Vertretungen weltweit verantwortlich. Ich war ma\u00dfgeblich daran beteiligt, alphanumerische Markiermaschinen und Maschinenlesesysteme in die unternehmensinterne Verfolgungs-Logistiksoftware von Stahlherstellern und anderen metallurgischen Unternehmen integrierbar zu machen. Mit Thyssen Krupp, Dillinger, Rautaruukki, British Steel, Novy Oskol, Magnitagorsk, Nippon Steel, Nucor, um nur einige zu nennen, wurden erfolgreiche Kooperationen angesto\u00dfen und weiterverfolgt. Angesprochen wurden neben den gr\u00f6\u00dften Stahlwerken auch die Hersteller integrierter Stahlerzeugungsmaschinen, z.B. Stranggie\u00df- und Walzanlagen, wie Schloemann Siemag, Mannesmann Demag H\u00fcttentechnik, Danieli und viele mehr. Sp\u00e4ter, nach der \u00dcbernahme von InterStahl durch eine \u00f6sterreichische Gruppe, war ich f\u00fcr die Gruppenstrategie verantwortlich.<\/p>\n\n<p>In einer sechsmonatigen Interimsposition bei der Inocon GmbH, einem Hightech-Schwesterunternehmen in \u00d6sterreich, das Komponenten f\u00fcr Montagelinien herstellt, habe ich die Kooperationen mit z.B. renommierten Forschungsinstituten wie Joanneum Research in Graz (\u00d6sterreich) zur Klassifizierung durch Bildverarbeitungsverfahren und Anwendungsoptionen f\u00fcr diverse Industrien eingeliefert. Nebenbei sei hier erw\u00e4hnt, dass bei Inocon die Anwendung von kalten Plasma zur Oberfl\u00e4chenh\u00e4rtung bis hin zur medizinischen Disinfektion erfolgreich erforscht wurde. Mit Sony hatte Inocon den Vertrag zur exklusiven Vertretung f\u00fcr SCARA-Roboter f\u00fcr die M\u00e4rkte Mittel- und Osteuropas sowie der GUS unterzeichnet.<\/p>\n\n<h3>Energie, Chemie, Petrochemie \u2013 Maschinen und Anlagen <\/h3>\n<p>1996 begann ich bei der Deutschen Babcock, zun\u00e4chst als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Babcock Rohrleitungsbau GmbH Tochtergesellschaft in Indien, der Deutsche Babcock Piping Systems Limited, und sp\u00e4ter \u2013 nach ihrer Aufl\u00f6sung, als einer der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer (Executive Director) der Deutsche Babcock Tochtergesellschaft Balcke-D\u00fcrr AG, der Balcke-D\u00fcrr und Wabag Technologies Limited in Madras, Indien.<\/p>\n\n<p>Es wurden Marktstudien erstellt und Schl\u00fc\u00dfelindustrien ermittelt wie jene f\u00fcr Energie, Chemie und D\u00fcngemittel sowie Raffinerien; es erfolgte die Einsetzung von Key-Account Managements bei Gro\u00dfkunden wie NTPC (National Thermal Power Corporation), Engineering India Limited, IFFCO sowie bei Konsortialf\u00fchrern wie Siemens AG, Asea Brown Boveri AG. Gezielte Aktivit\u00e4ten im Hinblick auf Kooperationen mit japanischen Unternehmen wie Hitachi, Toshiba, Mitsubishi etc. wurden ebenfalls angesteuert. Die vertriebsunterst\u00fctzenden St\u00e4be der Muttergesellschaften in Deutschland wurden integriert, Anfragen zu schl\u00fcsselfertigen Anlagen im Energie- und Industriebereich wurden akquiriert und bearbeitet.<\/p>\n\n<p>Die mir zugeteilten Produkte f\u00fcr die Energiewirtschaft waren Balance-of-Plant (BoP), also die gesamte mechanische Ausr\u00fcstung der Kraftwerke au\u00dfer Turbinen und Dampferzeugern. BoP besteht aus station\u00e4ren W\u00e4rmetauschern wie Turbinenkondensatoren, gro\u00dfen Ansaugfiltern, Wasserentmineralisierungsanlagen (Wasser zur Dampferzeugung) usw.<\/p>\n\n<p>Weitere zugewiesene Produkte waren die Dampferzeuger (Kessel) von Balcke-D\u00fcrr zur Abw\u00e4rmer\u00fcckgewinnung, Nordex-Windturbinen, Borsig Chemie- und Petrochemieanlagen wie spezifische Ausr\u00fcstungen \u2013 Reaktoren, W\u00e4rmetauscher, Kompressoren und Ventile sowie Turbinen-Arrangements der TUMA Turbomach SA aus der Schweiz.<\/p>\n\n<p>Um diesem breiten Vertriebs- und Serviceangebot gerecht zu werden, wurde die Vertriebsorganisation ausgebaut. Ich leitete die Aus- und Weiterbildung eines qualifizierten Vertriebs- und Engineering-Teams und erweiterte das Angebotsspektrum durch die F\u00f6rderung und Qualifizierung zus\u00e4tzlicher Systempartner. Diese Ma\u00dfnahmen spielten eine entscheidende Rolle bei der Zertifizierung der Unternehmen nach IBR, EIL und anderen Zulassungen. Das Outsourcing von Produkten, Dienstleistungen und Engineering mit geringer Wertsch\u00f6pfung wurde auch f\u00fcr die Muttergesellschaft in Deutschland durchgef\u00fchrt und umgesetzt. <\/p>\n\n<p>Die erfolgreichste eigene Entwicklung war die Konstruktionsanpassung von Balcke-D\u00fcrr-Abhitzekesseln, insbesondere f\u00fcr die Abgase von DG-Sets von MAN, W\u00e4rtsil\u00e4, et al. Diese wurden in gro\u00dfer Zahl vor Ort vermarktet und stie\u00dfen im Ausland auf gro\u00dfes Interesse.<\/p>\n\n<h3>Automotiv 2000-14<\/h3>\n\n<p>Im Jahr 2000 wechselte ich in die Automotiv-Branche und begann bei der MAHLE GmbH, einem der gr\u00f6\u00dften Zulieferer von Verbrennungsmotoren-Komponenten weltweit. Dort war ich f\u00fcnf Jahre f\u00fcr die Leitung ihrer indischen Tochtergesellschaften t\u00e4tig.<\/p>\n\n<p>In ihren wichtigsten europ\u00e4ischen und japanischen Werken lernte ich MAHLE Design und Engineering, Produktionsprozesse und F&amp;E kennen; ein l\u00e4ngerer Aufenthalt in Brasilien diente der Vermittlung von Besonderheiten eines aufstrebenden Marktes. Die Grundlagen f\u00fcr anspruchsvolle Benchmarks in Indien wurden gelegt und ab sofort deren erfolgreiche Umsetzung angesto\u00dfen.<\/p>\n\n<p>Als \u201eManaging Director Designate\u201c bei Mahles gr\u00f6\u00dfter Tochtergesellschaft und obendrein \u201eChairman of the Board of Directors\u201c wurden die Best Practices definiert, das TQM und TPM implementiert, die Statistische Prozesskontrolle sowie JIT und Cell\/Modular Produktion eingef\u00fchrt. Durch die Einbindung des gesamten Managements und der Arbeitnehmervertreter wurden die kontinuierlichen Verbesserungsprozesse (KVP) neu analysiert, beschleunigt und erweitert. Dadurch konnten Potenziale f\u00fcr zus\u00e4tzliche Leistung, aber auch f\u00fcr Qualit\u00e4t erschlossen werden. Diese Verbesserungen waren auch die Grundlage f\u00fcr die schrittweise Zertifizierung von QS 9000.<\/p>\n\n<p>Gemeinsam mit den JV-Partnern wurden erhebliche Lohnkostensenkungen bei Tarifverhandlungen mit den nationalen Gewerkschaftsf\u00fchrern erreicht. Erw\u00e4hnenswert ist der Sozialplan \u201eVoluntary Retirement Scheme\u201d der zur freiwilligen Pensionierung von 800 Arbeitnehmern (von urspr\u00fcnglich 4.800) f\u00fchrte, sowie die Einf\u00fchrung einer leistungsabh\u00e4ngigen Verg\u00fctung.<\/p>\n\n<p>Im Vertrieb und Marketing konnten im Sinne des Key-Account-Managements die Marktanteile gesteigert, aber auch zahlreiche Auftr\u00e4ge f\u00fcr zeitgleiche (Simultane) Entwicklungen akquiriert werden. Dabei erfolgten wesentliche Anpassungen im Aftermarket-Netzwerk, wodurch nicht nur das Gesch\u00e4ftsvolumen innerhalb Indiens ausgeweitet, sondern auch das Gesch\u00e4ft internationalisiert wurde.<\/p>\n\n<p>Detaillierte strategische Pl\u00e4ne wurden ausgearbeitet, die auf eine Modernisierung und Kapazit\u00e4tserweiterung des Werks sowie die \u00dcbernahme von Ingenieurjobs f\u00fcr die Muttergesellschaft zielten.<\/p>\n\n<p>Bei Akquisitionen zahlreicher potenzieller Unternehmen und bei der Vermittlung anstehender Fusionen habe ich entscheidend an technischen und finanziellen Bewertungen (Due-Diligences) mitgewirkt.<\/p>\n\n<p>2005-07 bei MAN Nutzfahrzeuge, zun\u00e4chst als Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung von MAN Star Trucks &amp; Buses in Polen mit Standorten in Posen und Starachowice, bestand meine Hauptaufgabe darin organisatorische Ver\u00e4nderungen zur besseren Integration beider polnischen Werke durchzuf\u00fchren. Die Neuordnung f\u00fchrte zu einer Steigerung des EBT von 34,8 Mio. \u20ac auf 41,5 Mio. \u20ac trotz Umsatzr\u00fcckgang von 237 Mio. \u20ac auf 221 Mio. \u20ac durch Produktmixkorrekturen, ERP-Optimierung und unternehmensweite Sparma\u00dfnahmen. Die Anzahl der DIO wurde deutlich reduziert, ebenso die WiP. Bei MAN wurden erhebliche Investitionen (90 Mio. \u20ac) zur Verbesserung der Lebenszykluskosten und zur Erweiterung der Produktionskapazit\u00e4ten get\u00e4tigt, was dazu f\u00fchrte, dass MAN von der Tageszeitung Gazeta Prawna (Axel Springer Verlag) zum \u201eInvestor des Jahres 2005\u201c in Polen gek\u00fcrt wurde. In S\u00fcdpolen, in der N\u00e4he von Krakau, wurde damals eine weitere Produktion f\u00fcr 15.000 LkW errichtet.<\/p>\n\n<p>Als Mitglied des Managementboards der NEOMAN Bus Gruppe in Salzgitter, Deutschland, habe ich aktiv an konzern\u00fcbergreifenden Schwerpunktprojekten zur Verk\u00fcrzung der Lieferzeiten und Einhaltung von Liefertermintreue mitgewirkt und somit eine hohe Kundenzufriedenheit erreicht.<\/p>\n\n<p>Sp\u00e4ter, im Jahr 2006, \u00fcbernahm ich die Gesamtleitung f\u00fcr das Bus-Joint-Venture mit Force Motors in Indien. Im Vorfeld der Unterzeichnung der LoI-Absichtserkl\u00e4rung in Hannover im Beisein des amtierenden indischen Premierministers Herrn Dr. Manmohan Singh und der Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel wurden umfangreiche Studien f\u00fcr die Zielm\u00e4rkte in Asien, GUS und T\u00fcrkei durchgef\u00fchrt und Business-cum-Manufacturing-Pl\u00e4ne erstellt .<\/p>\n\n<p>2007-08 habe ich bei der Daimer AG in Stuttgart als Director Designate \u2013 Manufacturing Operations \u2013 Global Matrix India (sp\u00e4ter Daimler India Commercial Vehicles) die unterschiedlichen Prozesse und Methoden der Fahrzeugproduktion sowie der Motoren und Getriebe in den Mercedes Werken in Deutschland, Brasilien, T\u00fcrkei und Fuso-Japan bei l\u00e4ngeren Aufenthalten vor Ort analysiert. Linienkonzepte f\u00fcr Rohkarosserie, Lackiererei, Fahrerhausverkleidung, Rahmenmontage, Endmontage und Erprobung wurden umfassend gegengepr\u00fcft, kritisch bewertet und mit der Daimler Trucks\u2018 Global Production Planning Abteilung diskutiert. Auf die Auswahl der am besten geeigneten Systeme, Benchmarks und Key Performance Indicators sowie deren Koherenz mit den neuesten Mercedes Lean Production Leits\u00e4tzen wurde unbedingter Wert gelegt. In enger Zusammenarbeit mit Erstausr\u00fcstern (T1) wurden Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine schnelle Lokalisierung und Indigenisierung erarbeitet. Diese betrafen auch das Simultaneous Engineering, die Kapazit\u00e4tserweiterung und die Sicherstellung von Qualit\u00e4t-Kosten-Lieferungsverhalten, sowie Sicherheits- und Umweltparametern. Meine Empfehlungen sind zusammen mit denen der Planungsabteilung effektiv in die Produktionssysteme von Daimler India Commercial Vehicles aufgenommen.<\/p>\n\n<p>Bei BPW Bergische Achsen (2008-14) in Wiehl habe ich als Business Development Director angefangen. BPW, einer der Top 30 der deutschen \u201eHidden Champions\u201c, ist ein weltweit f\u00fchrender Hersteller von intelligenten Fahrwerksystemen f\u00fcr Anh\u00e4nger und Auflieger. Als Mobilit\u00e4ts- und Systempartner schafft sie h\u00f6chste Transparenz bei Lade- und Transportprozessen und erm\u00f6glicht ein effizientes Flottenmanagement. In einem Sondereinsatz nach Polen f\u00fcr sieben Monate als CEO habe ich die Marktaktivit\u00e4ten und alle Bereiche der Finanzierung, Budgetierung und des Controllings neu ausgerichtet. Bei einem weiteren Auftrag in Indien war ich vier Jahre lang f\u00fcr den Aufbau einer indischen Tochtergesellschaft der BPW mit unmittelbarem Schwerpunkt auf den lokalen Marktimporten aus der chinesischen BPW-Tochtergesellschaft sowie f\u00fcr die Durchf\u00fchrung von Machbarkeitsstudien f\u00fcr ASEAN-L\u00e4nder verantwortlich. Mit Lieferanten aus Indien, dem Fernen- und Mittelerosten wurde f\u00fcr die gesamte BPW Gruppe ein stabiles Supplier Chain Management inklusive der lokalen Quality Gates aufgebaut.<\/p>\n\n<p>BPW Trailer Systems India Private Limited hat sich seither weiter entwickelt und ist heute ein etablierter Fahrwerkhersteller in Indien.<\/p>\n\n<h3>Interm 2014 onwards<\/h3>\n\n<p>2014 wechselte ich als Director Projects zur Fackelmann GmbH + Co. KG in Herzbruck.<\/p>\n\n<p>Mit einer Markenbekanntheit von 80 % bei hochwertigen K\u00fcchen- und Badprodukten ist Fackelmann eines der f\u00fchrenden Haushaltswarenunternehmen weltweit. Sie bedient ihre Kunden entlang der gesamten Supply Chain mit ihrem eigenen Markenuniversum oder mit speziell auf die individuellen Anforderungen zugeschnittenen Private Label-L\u00f6sungen. Sie hat mehrere Produktionsstandorte in Deutschland, Frankreich, Polen, China und Indien sowie mehr als 40 Gesch\u00e4ftseinheiten auf der ganzen Welt<\/p>\n\n<p>Bis 2017 war ich Beratungs-\/Sparringspartner ihrer Tochtergesellschaft European Quality Housewares in Hong Kong, Mainland China und Indien. Beteiligt waren insbesondere die indischen Tochtergesellschaften Rajan Manufacturing und Fackelmann INDA Kitchenware in Indien und Dubai.<\/p>\n\n<p>Der Schwerpunkt lag auf der Gesch\u00e4ftsausweitung, dem Lieferantennetzwerk und der Verbesserung und Technologisierung der Produktion. Es folgen noch selektive Eins\u00e4tze.<\/p>\n\n<p>Seit 2017 besch\u00e4ftige ich mich mit ausgew\u00e4hlten Beratungseins\u00e4tzen in Nutzfahrzeugen und Elektrobussen in Deutschland, Indien und Kanada, mit der Dieselmotorentechnik in Deutschland und Indien, Chemikalien (insbesondere K\u00fchlmittel) f\u00fcr Automotive in Indien und Oberfl\u00e4chenbehandlung von mechanischen Teilen in Deutschland und Indien.<\/p>\n\n<p>Im Jahr 2021 nahm ich zus\u00e4tzlich meine T\u00e4tigkeit bei der WP Human Capital Group in Bad Homburg v. d. H. auf, wo ich als Leiter des Indian Desk f\u00fcr das ASEAN-Gesch\u00e4ft verantwortlich bin. Der Schwerpunkt liegt hierbei insbesondere auf der Restrukturierung von Unternehmen.<\/p>\n\n<p>Seit Anfang 2025 haben wir zudem in Kooperation mit der Chelsea AiCademy der ABAAM Group, deren einer der \u201eExecutive\u201c Direktoren ich bin, mit der Rekrutierung von Fachkr\u00e4ften angefangen. Dies umfasst zum einen Ingenieure f\u00fcr die deutsche D-A-CH- Maschinen- und Anlagenbau, und die Fertigungsindustrie, zum anderen medizinisches Personal f\u00fcr Gesundheitseinrichtungen.<\/p>\n\n<h3>Addendum<\/h3>\n<p>Tabellarischer Lebenslauf und Referenzen werden pers\u00f6nlich zur Verf\u00fcgung gestellt<\/p>\n\n<\/div>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>R\u00e9sum\u00e9 Ausbildung \u2013 Indien bis 1974 Ich wurde in Neu-Delhi in eine indische Pandschabi-Familie hineingeboren. Mein Vater war Regierungsbeamter im Verteidigungsministerium und meine Mutter \u2013 die Familienf\u00fcrsorgerin. Ich habe meine schulische Ausbildung an der Mother\u2019s International School absolviert, die f\u00fcr mehrere Jahren als die beste in Delhi galt (Outlook-Umfrage 2001). 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